Pabio
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Politiques

Conditions Générales

Les présentes conditions générales sont uniquement fournies en allemand. Le client est tenu de traduire lui-même les conditions générales. Pabio AG n'est pas responsable d'une mauvaise traduction faite par le client.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB”) gelten für die Nutzung der von Koj AG (nachfolgend „Pabio”), Weihergasse 11, 3005 Bern, angebotenen und von der Mieterin (nachfolgend „Mieterschaft”) genutzten Leistungen. Sie kommen zur Anwendung, soweit nicht spezifische Regelungen in individuellen Verträgen vorgehen.

Pabio behält sich vor, die AGBs jederzeit ohne Angabe von Gründen anzupassen. Solche Änderungen werden der Mieterschaft umgehend via E-Mail oder in anderer Schriftform mitgeteilt. Die Änderungen gelten als angenommen, wenn die Mieterschaft nicht innert 14 Tagen nach Bekanntgabe schriftlich widerspricht.

2. Mietsache

Die Vermieterin überlässt der Mieterschaft die Gegenstände gemäss Offerte [nachfolgend Mietsache] zum entgeltlichen Gebrauch. Die Mietsache kann im Vergleich zur Offerte geringfügige Abweichungen im Farbton und/oder Form aufweisen. Die Mietsache ist neu oder neuwertig. Pabio behält sich ausdrücklich das Recht vor, restaurierte Mietsachen zur Verfügung zu stellen. Die Mietsache verbleibt im Eigentum der Vermieterin.

3. Vertragsbestandteile

Der Vertrag zwischen der Pabio und der Mieterschaft besteht aus der Offerte und den AGB. Sofern die einzelnen Vertragsbestandteile zueinander in einem weder durch entsprechende Auslegung noch sonstwie aufzulösenden Widerspruch stehen, besteht unter den Vertragsbestandteilen folgende Hierarchie:

  1. Offerte [Datum gemäss individueller Onlineofferte]

  2. AGB Pabio

  3. ABV Hausratskaskoversicherung Basler Versicherung AG

4. Zustandekommen des Mietvertrags, Mietbeginn, Dauer und Kündigung

Der Mietvertrag wird mit einer Mindestvertragsdauer abgeschlossen, die sich nach der Offerte bestimmt. Vorbehalten bleibt die Bonitätsprüfung der Mieterschaft durch Pabio, aufgrund derer Pabio das einseitige Recht zusteht, den Vertragsschluss abzulehnen. Die Mieterschaft hat der Offertanfrage eine Kopie eines gültigen Ausweisdokuments (ID oder Pass) sowie des aktuellen und hier interessierenden Mietvertrags beizulegen.

Die Miete beginnt am vereinbarten Liefertermin (Offerte, E-Mail oder Telefon).

Das Mietverhältnis endet in jedem Fall mit dem Wohnungswechsel der Mieterschaft. Er kann von der Mieterschaft mit einer Frist von 30 Tagen auf das Ende eines Monats, erstmals nach Ablauf der Mindestvertragsdauer, gekündigt werden. Vorbehalten bleibt eine davon abweichende schriftliche Abmachung zwischen den Parteien (E-Mail genügt).

Nach Ablauf der Mindestvertragsdauer hat die Vermieterin das Recht, den Mietvertrag mit einer Frist von 30 Tagen auf einen beliebigen Zeitpunkt zu kündigen.

Der Mietvertrag kann ferner aus wichtigen Gründen jederzeit mit sofortiger Wirkung aufgelöst werden. Als wichtiger Grund gilt jede gravierende Vertragsverletzung (wie unsachgemässer Gebrauch der Möbel, entfernen der Möbel von der Lieferadresse) einer Partei, die trotz Ersuchen der anderen Partei nicht innert zehn (10) Tagen behoben wird und die die Fortsetzung der Vereinbarung für die andere Partei als unzumutbar erscheinen lässt.

Jede Partei hat das Recht, mit sofortiger Wirkung den Mietvertrag zu kündigen bei Zahlungsunwilligkeit oder -unfähigkeit, drohendem oder eröffnetem Konkurs oder bei Nachlassstundung der anderen Partei.

Die Parteien sind verpflichtet, während den Kündigungsfristen ihre Pflichten unter dem Mietvertrag weiterhin uneingeschränkt zu erfüllen.

Die Kündigung bedarf der Schriftform (E-Mail genügt).

5. Nutzung

5.1. Geografische Region der Nutzung

Die Möbel von Pabio dürfen nur in der Schweiz genutzt werden.

Zum Vertragsschluss und Bezug der Leistungen sind nur natürliche und juristische Personen berechtigt, welche über eine feste Wohnadresse oder einen Geschäftssitz in der Schweiz verfügen. Die Mieterschaft hat vor Vertragsschluss einen Bonitätsnachweis entsprechend den Anforderungen von Pabio zu erbringen. Sie erklärt sich damit einverstanden, dass Pabio die Bonität selbständig prüft oder durch einen Dritten prüfen lässt und dazu die notwendigen Informationen einholt oder einholen lässt.

5.2. Nutzungsberechtigte

Die Mieterschaft darf die Möbel Dritten (nachfolgend „Nutzungsberechtigte”) nur mit vorgängiger schriftlicher Zustimmung der Pabio zur Nutzung überlassen. Nutzungsberechtigte haben die für die Mieterschaft geltenden Voraussetzungen zu erfüllen und die in den AGBs aufgeführten Pflichten einzuhalten. Die Mieterschaft bleibt Vertragspartner der Pabio und ist ihr gegenüber für die Einhaltung der vertraglichen Obliegenheiten verantwortlich, unabhängig davon ob sie selbst oder eine Nutzungsberechtigter die Möbel nutzt.

6. Liefer- und Montagetermin sowie -bedingungen

Die Lieferung und Montage der Mietsache sowie damit zusammenhängende Arbeiten erfolgen am zwischen den Parteien vereinbarten Termin, an die von der Mieterschaft angegebene Lieferadresse, gemäss Offerte. Nachträgliche übereinstimmende Terminverschiebungen oder Adressänderungen bleiben vorbehalten. Es besteht die Möglichkeit, dass mehrere Liefertermine notwendig sind. In diesem Fall beginnt der Mietvertrag mit erster Lieferung.

Lieferverzögerungen und Teillieferungen werden der Mieterschaft frühzeitig mitgeteilt. Lieferverzögerungen und Teillieferungen berechtigen die Mieterschaft nicht zum Vertragsrücktritt. In Einzelfällen kann Pabio individuell eine Preisreduktionen gewähren.

Die Lieferung und Montage erfolgen nur an bzw. in Anwesenheit von volljährigen Personen.

Die Mieterschaft hat allenfalls bereits vorhandenen Möblierung zur Seite zu räumen, sodass sie die Montage nicht behindert, sowie den Zugang zu der Wohnung und zum Hauptstromanschluss der Wohnung zu gewähren.

Die Lieferung erfolgt grundsätzlich bis in einen Raum der Wohnung an der Lieferadresse, sofern der Anfahrtsweg geeignet ist für den Transport und sofern die Gebäudestruktur dies zulässt (Türgrösse und Treppenhaus). Es liegt in der Verantwortung der Mieterschaft, rechtzeitig abzuklären, ob die genannten Voraussetzungen gegeben sind und falls dies nicht der Fall ist, die Vermieterin rechtzeitig darüber zu informieren, andernfalls muss die Mieterschaft allfällige zusätzlich entstehende Kosten bezahlen.

Sind zusätzliche Hilfsmittel zur Lieferung erforderlich (z.B. Fassadenlift) oder ist der Zugang erschwert (z.B. durch lange Fusswege), muss die Mieterschaft die Vermieterin vorher darüber informieren. Die durch diese Umstände zusätzlich anfallenden Kosten werden der Mieterschaft separat in Rechnung gestellt.

Liegt die Lieferadresse an einem autofreien Ort, liefert die Vermieterin lediglich bis zur Talstation oder soweit zugefahren werden kann.

Wand- und Deckenmontagen, Elektro- und Sanitäranschlüsse, der Einbau von Unterhaltungselektronik sowie bautechnische Arbeiten (bspw. Malerarbeiten) erfordern eine geeignete Beschaffenheit der Wand- bzw. der Deckenkonstruktion. Die Leistung von Pabio umfasst keine derartigen Arbeiten. Die Mieterschaft trägt sämtliche daraus resultierende Kosten, ausser Pabio offeriert hierfür eine individuelle Werklieferung.

Die Mieterschaft hat während der Lieferung und Montage alle sonstigen Massnahmen zu treffen, die von ihrer Seite notwendig sind, um der Vermieterin die ordnungsgemässe Bereitstellung der Mietsache zu ermöglichen.

Wird die Mieterschaft am Liefer- und Montagetermin nicht an der Lieferadresse angetroffen oder verweigert sie die Annahme, wird ihr so rasch als möglich ein neuer Liefer- und Montagetermin mitgeteilt. Die Vermieterin ist in diesem Fall berechtigt, eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.00 sowie die Kosten für jede zusätzliche Anlieferung bzw. Anreise des Servicepartners separat in Rechnung zu stellen.

Kann die Lieferung aus einem Grund nicht erfolgen, den die Mieterschaft zu vertreten hat, kann die Vermieterin der Mieterschaft für die Lagerung der Gegenstände ab dem 11. Tag nach angekündigter Bereitstellung CHF 5.00 pro Tag verrechnen.

Diese Pflichten der Mieterschaft gelten auch bei Nachbesserungsarbeiten und bei der Rücknahme der Mietsache.

7. Mietzins und Transportkosten

Der Mietzins für die Möbelnutzung wird in der Offerte festgelegt und ist monatlich jeweils im Voraus auf den 1. des Monats zu bezahlen.

Der Mietzins ist auf das Konto

Pabio AG, c/o Cleverclip GmbH, Weihergasse 11, 3005 Bern
Postfinance AG
IBAN CH22 0900 0000 1562 8023 3
BIC POFICHBEXXX

zu bezahlen und Mietzinszahlungen mit befreiender Wirkung können nur an ebendieses Konto geleistet werden.

Die Lieferung und die damit zusammenhängenden Arbeiten sowie die Möbelrückgabe bzw. -Abholung und die damit zusammenhängenden Arbeiten (bspw. Demontage) sind im Mietzins inbegriffen. Zusätzliche Leistungen werden separat in Rechnung gestellt (bspw. Fassadenlift, Endreinigung, ausserordentliche Reparaturen etc.).

8. Preise und Kosten

8.1. MWST

Alle Preisangaben verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

8.2. Preisanpassungen

Pabio behält sich vor, Preise anzupassen, insb. im Falle eines Möbelwechsels. Für die vertragliche Mindestlaufzeit oder bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin gelten jeweils die vereinbarten Konditionen. Anderslautende Vereinbarungen zwischen den Parteien bleiben vorbehalten.

8.3. Zahlungsverzug

Wird eine Rechnung von Pabio nicht innerhalb der Zahlungsfrist bezahlt, gerät die Mieterschaft ohne weitere Mahnung in Verzug. Bei Verzug ist Pabio berechtigt, der Mieterschaft die entstehenden Mehraufwendungen in folgender Höhe in Rechnung zu stellen:

  • Mahnung / Zahlungserinnerung: Keine Zusatzkosten

  • Mahnung: Pauschal CHF 25.00

  • Mahnung: Pauschal CHF 40.00

  • Ab Fälligkeitsdatum Verzugszinsen in Höhe von 5% p.a. auf den Rechnungsbetrag

Die Verrechnung zusätzlicher Verzugskosten bleibt vorbehalten.

Erfolgt auch nach der 3. Mahnung keine vollständige Zahlung der offenen Rechnung durch die Mieterschaft, ist Pabio berechtigt, den Mietvertrag ausserordentlich zu kündigen, die Möbel umgehend kostenpflichtig einzuziehen und die Forderungen gegenüber der Mieterschaft einem Inkassobüro zu übergeben.

Die Kosten des Inkassobüros (weitere Mahnkosten und Betreibungskosten) gehen zu Lasten der Mieterschaft und sind von ihr anerkannt.

Im Falle einer fristlosen Kündigung, für welche die Mieterschaft den Grund gesetzt hat, stehen Pabio folgende Forderungen zu, welche die Mieterschaft anerkennt:

  • Aufwandpauschale von CHF 150.00 für mit der Kündigung entstehende Umtriebe

  • Aufwendungen (Zeit und direkte Kosten), die im Zusammenhang mit der ausserordentlichen Abholung der Möbel stehen

  • Mietzins bis zum Zeitpunkt, zu welchem die Möbel sich wieder bei Pabio befinden

  • Entschädigungspauschale im Betrage von mindestens einer Monatsmiete für die im Zusammenhang mit der Weitervermietung stehenden Kosten

9. Pflichten der Mieterschaft

Die Mieterschaft hat während der Vertragsdauer die folgenden allgemeinen Pflichten:

  • Die Mieterschaft leistet vor Übergabe der Mietsache eine Kaution zwei Monatsmieten gemäss Offerte auf das Konto der Vermieterin. Die Kaution dient der Sicherung der Mietzinse und zur Deckung von Schäden an der Mietsache, für welche die Mieterschaft einzustehen hat. Wird die Kaution nicht rechtzeitig bezahlt, hat die Vermieterin das Recht, diesen Vertrag per sofort aufzulösen. Bei vollständiger, mängelfreier Rückgabe der Mietsache wird die Kaution zurückerstattet. Zinsen sind keine geschuldet.

  • Die Mieterschaft verpflichtet sich, die Mietsache in sorgfältiger Art und Weise zu gebrauchen, alle Obliegenheiten, die mit dem Besitz, dem Gebrauch und dem Erhalt der Mietsache verbunden sind, zu beachten und Nutzungseinschränkungen sowie Pflege- und Gebrauchsempfehlungen der Vermieterin und des Herstellers zu befolgen. Kosten für eine Endreinigung werden separat verrechnet.

  • Einen ordnungsgemässen und verantwortungsvollen Schutz gegen Diebstahl (Verriegeln von Fenstern und Türen) sicherzustellen sowie eine Hausratsversicherung abzuschliessen.

  • Keine optischen oder technischen Veränderungen an den Möbeln vorzunehmen oder selbst Reparaturen oder Servicearbeiten durchzuführen.

  • Pabio über Vorfälle, Unfälle oder Schäden an der Mietsache unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

  • Die Mieterschaft hat die Mietsache von allen Belastungen, Inanspruchnahmen und Pfandrechten Dritter frei zu halten. Sie ist verpflichtet, die Vermieterin unter Überlassung aller notwendigen Unterlagen unverzüglich zu benachrichtigen, wenn während der Laufzeit des Mietvertrags die Mietsache dennoch gepfändet oder in irgendeiner anderen Weise von Dritten in Anspruch genommen wird oder in sonstiger Weise verlustig geht. Die Mieterschaft trägt alle Kosten, die zur Aufhebung derartiger Eingriffe Dritter erforderlich sind.

10. Prüfpflicht, Mängelrüge und Gewährleistung

Die Mieterschaft ist verpflichtet, bei Anlieferung bzw. nach erfolgter Montage die Mietsache und die mit der Montage zusammenhängenden ausgeführten Arbeiten umgehend auf ihre Vollständigkeit und das Vorliegen von Mängeln zu prüfen. Bei allfälligen Mängeln ist die Vermieterin sofort schriftlich und unter Beilage von Fotos zu informieren. Soweit solche Mängel nicht sofort gemeldet wurden, wird vermutet, dass sie nach erfolgter Lieferung und Montage entstanden sind. Die Mietsache ist entweder neu oder leicht/normal gebraucht. Übliche Gebrauchsspuren und Abnutzungen an der Mietsache sind keine Mängel.

Versteckte Mängel müssen der Vermieterin sofort nach Entdeckung gemeldet werden. In dringlichen Fällen sind die nötigen Vorkehrungen zu treffen, um weiteren Schaden von der Mietsache abzuwenden. Die Mieterschaft darf Reparaturen, Services oder andere Arbeiten und Veränderungen an der Mietsache nicht ohne das schriftliche Einverständnis der Vermieterin einem Dritten in Auftrag geben oder selbst erledigen.

Im Falle eines Mangels, den die Vermieterin zu vertreten hat und der die Nutzung der Einrichtungsgegenstände bzw. die damit zusammenhängenden Arbeiten zum vertragsgemässen Gebrauch ausschliesst oder zumindest erheblich einschränkt, hat die Mieterschaft ein Recht auf Nachbesserung innert angemessener Frist. Alle anderen Gewährleistungsansprüche (insbesondere Wandelung, Minderung oder Schadenersatz) sind soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen. Dies gilt für alle Arten von Mängeln.

11. Haftung der Vermieterin

Die Vermieterin haftet einzig für den funktionstüchtigen und betriebssicheren Zustand der Mietsache und der damit zusammenhängenden Arbeiten im Zeitpunkt der Übergabe. Jede weitere Haftung (insbesondere für Liefer-, Montage, oder sonstige Arbeitsverzögerungen, Unmöglichkeit oder mit der Montage zusammenhängende Arbeiten) wird soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen.

12. Haftung der Mieterschaft

Die Mieterschaft haftet für alle Schäden an der Mietsache, die durch unsachgemässen, übermässigen oder vertragswidrigen Gebrauch derselben entstanden sind. Hat die Mieterschaft für einen Totalschaden oder einen sonstigen Untergang der Mietsache einzustehen, so hat sie den Wiederbeschaffungswert der Mietsache zu ersetzen.

13. Abtretung von Forderungen

Die Mieterschaft erklärt sich mit einem allfälligen Verkauf, Weiterverkauf und der Abtretung der Forderungen oder damit zusammenhängenden Surrogaten aus dem Mietvertrag an Dritte ausdrücklich einverstanden.

14. Möbelwechsel

Nach Mietbeginn hat die Mieterschaft in den ersten 30 Tagen ab Lieferung und danach frühestens nach Ablauf der Mindestvertragsdauer und darauffolgend alle 12 Monate die Möglichkeit, einen Möbelwechsel vorzunehmen, indem sie aus dem bestehenden Möbelangebot der Vermieterin andere Möbel zu den entsprechenden Konditionen auswählt. Die abgeschlossene Vereinbarung wird diesfalls den neuen Konditionen entsprechend angepasst. Vorbehalten bleibt eine anderslautende Vereinbarung zwischen den Parteien.

Betreffend die mit dem Möbelwechsel anfallenden Kosten wird auf die Regelung unter Ziff. 8 verwiesen. Bereits geleistete Zahlungen (bspw. erster Mietzins) können nicht zurückgefordert werden.

15. Möbelrückgabe

15.1. Allgemeines

Bei Ende des Mietvertrags hat die Mieterschaft den Mietgegenstand in ordnungsgemässem Zustand zurückzugeben, andernfalls ist die Vermieterin berechtigt, die zur Herstellung eines ordnungsgemässen Zustands erforderlichen Aufwendungen selbst vornehmen zu lassen und die angefallenen Kosten der Mieterschaft in Rechnung zu stellen.

Bis zur Herstellung des ordnungsgemässen Zustands der Mietsache gilt dieser nicht als zurückgegeben. Gleiches gilt, wenn die Mietsache unvollständig zurückgegeben wird.

Bei verspäteter Rückgabe hat die Mieterschaft für jeden Tag der Verspätung den vereinbarten (anteiligen) Mietzins zu entrichten. Weitergehende Schadensersatzansprüche der Vermieterin bleiben hiervon unberührt.

Die Rückgabe der Mietsache erfolgt an der Lieferadresse der Mieterschaft. Den Rückgabetermin vereinbaren die Parteien in gemeinsamer Absprache. Die Mieterschaft erklärt sich einverstanden, dass die Pabio die Möbelrückgabe durch einen Dritten ausführen lässt.

15.2. Prüfung des Zustands bei der Rückgabe

Über den Zustand der Möbel wird nach deren Rückgabe (Eintreffen der Mietsache bei Pabio) durch Pabio oder einer durch Pabio bezeichneten Stellvertretung und die Mieterschaft ein gemeinsames Protokoll angefertigt und von beiden Parteien unterzeichnet. Sind sich Pabio und die Mieterschaft über den Zustand uneinig, wird ein unabhängiger Sachverständiger durch Pabio zur Beurteilung beigezogen. Die Kosten für einen unabhängigen Gutachter wird von der Pabio bestimmt und der Mieterschaft separat in Rechnung gestellt.

15.3. Zustand der Möbel bei Rückgabe

Bei der Möbelrückgabe müssen die Möbel leer und in einem sauberen und akzeptablen Zustand sein. Als akzeptabel gilt ein Zustand, wenn er dem Alter und der Nutzungsdauer entspricht und frei von Schäden ist. Übliche Gebrauchsspuren gelten als akzeptabel. Schäden oder Zustände, die den Möbelwert mindern oder durch von der Mieterschaft zu verantwortende Handlungen verursacht wurden, können zu zusätzlichen Kosten z.B. Kosten für Reinigung oder Reparatur führen. Diese sind von der Mieterschaft zu tragen. Pabio entscheidet über die Höhe der Kosten.

Wird bei der Rückgabe ein nicht gemeldeter Schaden unbestimmter Art entdeckt, darf Pabio der Mieterschaft aufgrund der Verletzung der Meldepflicht zusätzliche Kosten verrechnen. Für verdeckte Schäden, welche erst nach der Rückgabe entdeckt werden, gelten dieselben Bestimmungen wie für bei der Möbelrückgabe entdeckte Schäden.

15.4. Vorzeitige Möbelrückgabe

Die Mieterschaft ist einmalig berechtigt, sämtliche Möbel vorzeitig, d.h. während der vertraglich vereinbarten Mindestlaufzeit, an Pabio zurückzugeben. Pabio wird die Möbel innert einer Frist von 60 in Rücksprache mit der Mieterschaft abholen.

In diesem Fall schuldet die Mieterschaft eine letztmalige Zahlung. Diese berechnet sich wie folgt:

Die monatlichen Mietpreise werden an die kürzere Laufzeit des Vertrages gemäss Offerte angepasst, wobei angebrochene Jahre abgerundet werden. Bereits geleistete Mietzinszahlungen werden der Mieterschaft angerechnet. Die Differenz hierzu wir als letztmalige Zahlung in Rechnung gestellt.

Im Ergebnis wird die Mieterschaft gleichgestellt, wie wenn ursprünglich eine kürzere Laufzeit vereinbart worden wäre. Bei vollständiger Entrichtung der letztmaligen Zahlung durch die Mieterschaft gilt der Mietvertrag in gegenseitigem Einverständnis als aufgehoben.

16. Kaufoption

Die Mieterschaft hat jederzeit das Recht, die Mietgegenstände zu Eigentum zu erwerben. Will die Mieterschaft diese Option ausüben, so hat sie dies Pabio vorgängig mitzuteilen. Die Parteien vereinbaren diesfalls in einer individuellen Vereinbarung (Kaufvertrag) die Modalitäten des Kaufs.

17. Hausratskaskoversicherung

Die Mieterschaft schliesst eine Hausratskaskoversicherung mit der Basler Versicherung AG ab. Die Versicherungsprämien sind im Mietpreis gemäss Ziff. 9 obenstehend inbegriffen.

Die Mieterschaft ist während der gesamten Mietdauer gegen Schäden an den Mietgegenständen versichert. Die Versicherung wird nach Ablauf der Mindestvertragsdauer, maximal aber nach 3 Jahren, jeweils automatisch um ein weiteres Jahr verlängert.

Im Schadenfall verpflichtet sich die Mieterschaft, Pabio über den Schaden zu informieren. Die Abwicklung des Schadens findet zwischen der Basler und Pabio statt. Daher ist die Leistung der Basler Versicherung AG der Pabio abzutreten, indem eine schriftliche Abtretungserklärung unterzeichnet wird.

18. Angaben

Die Mieterschaft ist verpflichtet, sämtliche Angaben gegenüber Pabio wahrheitsgetreu abzugeben. Die Mieterschaft ist des Weiteren verpflichtet, Email-, Festnetztelefon-, Mobilnummer- oder Namensänderungen unaufgefordert und unverzüglich an Pabio schriftlich mitzuteilen. Ein bevorstehender Wohnungswechsel hat die Mieterschaft gegenüber Pabio frühzeitig mitzuteilen; spätestens mit dem Erhalt oder der Aussprache der Kündigung. Unterlässt die Mieterschaft eine solche Information und verursacht er bei Pabio dadurch administrativen oder anderen Mehraufwand, ist Pabio berechtigt, der Mieterschaft diesen Mehraufwand in angemessenem Umfang in Rechnung zu stellen.

19. Datenschutz

Pabio ist berechtigt, Daten, die Pabio im Rahmen der Bonitätsprüfung oder anderweitig erhaltenen hat oder sonstwie verfügbar sind (einschliesslich Personen-, Bonitäts-, Kauf-, Rechnungs-, Zahlungs- und Inkassodaten etc.), für eigene Zwecke oder Zwecke Dritter auch über die Vertragsdauer hinaus zu verwenden. Pabio ist nicht verantwortlich für die Einhaltung von datenschutzrechtlichen Verpflichtungen Dritter.

Pabio ist zudem berechtigt, abweichende Datenschutzbestimmungen auf der Website www.pabio.com zu publizieren. Die Mieterschaft nimmt davon Kenntnis, dass Pabio verpflichtet sein kann, Daten der Mieterschaft an die Polizei oder andere zuständige staatliche Stellen herauszugeben.

20. Vertragsänderungen

Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen des abgeschlossenen Vertrags bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform (E-Mail genügt).

21. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Falle der Ungültigkeit oder Nichtigkeit einer Vertragsbestimmung ist diese von den Parteien durch eine solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Dasselbe gilt auch für allfällige Lücken.

22. Anwendbares Recht / Gerichtsstand

Dieser Vertrag untersteht Schweizer Recht unter Ausschluss der Normen des Kollisionsrechts. Ausschliesslicher Gerichtsstand für Streitigkeiten aus oder in Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Bern.

Bern, 12.11.2020